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Wirtschaften mit Stärke?
Gibt’s bei uns mit Unternehmen wie Citaku in Bad Essen!

Unternehmerischer Mut in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: Davon überzeugten sich Landrätin Anna Kebschull und WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp bei ihrem Besuch der Citaku GmbH in Bad Essen – Deutschlands größtem Produzenten von Lackierhaken. Bei einem Rundgang durch das Werk zeigte das Familienunternehmen eindrucksvoll, wie Spezialisierung, handwerkliche Kompetenz und strategische Entscheidungen den Betrieb stabil durch schwierige Marktphasen führen.

Gemeinsamer Werksrundgang bei Citaku in Bad Essen.

Citaku fertigt jährlich rund 1.000 Tonnen Draht, davon 90 Prozent aus recyceltem Stahl. „Kunden möchten heute genau wissen, woher der Draht kommt. Nachhaltigkeit wird immer wichtiger – und wir legen großen Wert darauf“, erklärte Nazmi Citaku. Der recycelte Stahl stammt überwiegend aus Schweden. Die Lackierhaken werden vollständig in Bad Essen produziert, während Zubehörteile wie Stopfen, Kappen oder Klebebänder aus China bezogen werden. Beide Bereiche sind gleich gewichtet: „50 Prozent Haken, 50 Prozent Zubehör – diese Balance stabilisiert uns, wenn einzelne Branchen schwächeln“, so Naim Citaku.

Die Firmenleitung setzt seit Jahren auf eine klare Strategie: Investition statt Schrumpfen, besonders in Krisenzeiten. „Während andere in schwierigen Phasen zurückfahren, investieren wir – und können dadurch liefern“, betonte Naim Citaku. Dank einer weitreichenden Automatisierung kann das Unternehmen auch mit einem Team von aktuell 19 Mitarbeitenden flexibel reagieren. Die Folge: Citaku gewinnt gerade in angespannten Zeiten neue Kunden.

Der Kundenstamm reicht vom klassischen Lohnbeschichter bis zu namhaften Unternehmen der Landmaschinentechnik wie Krone und Claas. Die Citaku B.V. in den Niederlanden beliefert zudem den Markt in den Benelux-Staaten. „Wenn unsere Kunden bestellen, können wir sofort reagieren. Wir haben jedes Zubehörteil für mindestens ein halbes Jahr auf Lager. Schnelligkeit ist unser Steckenpferd“, erklärte Nazmi Citaku. Auch die 24-Stunden-Expresszustellung wird genutzt – trotz höherer Kosten –, um maximale Liefergeschwindigkeit zu garantieren.

Landrätin Kebschull zeigte sich beeindruckt: „Citaku behauptet sich in einer sehr speziellen Nische und entwickelt sich trotz angespannter Wirtschaftslage positiv. Hier packen alle mit an – Respekt!“ Gleichzeitig betonte sie, wie wichtig der enge Austausch mit regionalen Betrieben sei. WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp ergänzte: „Wir verstehen uns als Dienstleister für die Unternehmen im Landkreis – neutral, kostenfrei, unterstützend, ob bei Fördermitteln, Nachhaltigkeit, Fachkräftegewinnung oder Nachfolgefragen.“

Optimistisch blickt Citaku in die Zukunft. „Nach jedem Tief geht es wieder bergauf“, so die Einschätzung der Geschäftsleitung. „Wirtschaftliche Dellen gehören dazu. Entscheidend ist, in guten Jahren Stabilität aufzubauen, damit wir in schwierigeren Zeiten unser Team halten können.“

Bildunterschrift: Einen gemeinsamen Rundgang durch das Werk von Citaku unternahmen (v.li.): WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp, Landrätin Anna Kebschull, Geschäftsführer Naim Citaku, Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer, Julia Citaku, Silke Bulthaup (Gemeinde Bad Essen, Fachdienstleiterin Umwelt, Planen und Bauen), Carsten Meyer (Allg. Vertreter des Bürgermeisters) und Geschäftsleitung Nazmi Citaku.

Foto: © Sandra Joachim-Meyer / WIGOS

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